Anti-Aging-Protein

Anti-Aging-Protein

Was kann das «Anti-Aging»-Protein?

Ulmer Wissenschaftler kamen einen neuen Ansatz im Kampf gegen den Alterungsprozess auf die Spur: Ein Protein soll den Verfallprozess von Gewebe und Organen wirksam bremsen können.

Das Protein ist auch im normalen menschlichen Körper aktiv, im Alter lässt seine Funktion aber nach. Hier hoffen die Forscher nun, mit Medikamenten ansetzen zu können.

Für die Regeneration von Gewebe und Organen sind im menschlichen Körper Stammzellen zuständig. Werden diese im Laufe des Lebens beschädigt, so verschlechtert dies die Reparaturfähigkeit des Körpers. Die Aufgabe von p53 ist es, beschädigte Stammzellen zu zerstören und so den Regenerationsprozess wieder zu verbessern.

Durch die Zerstörung der schadhaften Stammzellen wird zum einen verhindert, dass sie Fehler beim Reparieren von Gewebe und Organen machen, wie der Leiter des Forschungsteams, Lenhard Rudolph, erklärt. Zum anderen haben nach seinen Angaben die verbleibenden, noch korrekt funktionierenden Stammzellen nach der Zerstörung der beschädigten mehr Platz und können ihrer Aufgabe so besser nachkommen.


Wirkung hängt von der Regenerationsrate des Gewebes ab

Insbesondere in Geweben und Organen, die stark regeneriert würden, könne p53 helfen, sagt Rudolph - beispielsweise im Abwehrsystem, dem Blut, der Haut oder dem Darm. Auch auf Muskeln könne es sich positiv auswirken. Im Herz oder dem Gehirn, wo die Regenerationsrate niedrig sei, sei dagegen eine geringere Wirkung zu erwarten.

Eine deutliche Verlängerung der Lebensspanne erwartet Rudolph allerdings nicht von dem neuen Ansatz. Hier kämen zu viele verschiedene Faktoren zusammen, sagt er. Allerdings könne p53 dazu beitragen, die Lebensqualität im Alter zu verbessern, wenn der Verfall des Körpers gebremst werde. Rudolph erwartet, dass Substanzen, die die Aktivität von p53 erhöhen, in rund fünf bis zehn Jahren zur Verfügung stehen könnten.

Für ihre Studie untersuchten die Forscher genetisch veränderte Mäuse, die im Darm kein p53 bilden konnten. Bei den Versuchstieren häuften sich dort Erbgutveränderungen, zudem versagte das Organ frühzeitig.

Quelle und Link http://www.20min.ch/leben/aussehen/story/31401173

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