JetPeel

JetPeel

Redaktoren kriegen auch viele Mails. Vor allem viele PR-Texte. So wie dieser: «JetPeel ist ein ganz neues High-Tech-Verfahren zur Hautverjüngung des Gesichtes, das auf der Grundidee des Düsenjets basiert.» Ich will schon bei der Marketingabteilung anrufen und sagen, dass das bei Frauen nicht zieht. «Jet your Skin» oder «Multiapplikationssystem mit Raketentechnologie». Ernsthaft? Wir wollten nie Pilot, sondern immer Prinzessin werden.

Ein Luft-Wasser-Gemisch, das mit 720 km/h in meine Haut eindringt (Autsch!), mit kleinsten Düsen die oberste Hautschicht abträgt und Wirkstoffcocktails in meine Lederhaut einschleust, macht mich nicht grad an. Ich will eigentlich auch nichts über Luft- und Raumfahrttechnik lernen. Ich will wissen, was meine Haut so schön macht, wie es die Retro-Fotofilter auf meinem Smartphone glauben lassen – ohne dass ich leiden muss. Aber die wissenschaftlichen Studien von Unikliniken zur JetPeel-Methode bestätigen die Versprechen. JetPeel dringt tiefer in die Haut ein, als vergleichbare Methoden, bis zu 4,5 Millimeter. Und  es platziert Wirkstoffe, wo auch die beste Gesichtscreme niemals hinkommt. Und ich lese da, es tut gar nicht weh, hat keine Nebenwirkungen, und es könnte die Lösung vieler meiner Hautprobleme sein.

Das tiefenreinigende JetPeel soll nicht nur glattere und rosige Schneewittchenhaut zaubern, sondern auch Pigmentflecken, Unreinheiten und Narben verschwinden lassen. Vielleicht ist High-Tech-Kosmetik doch nicht so schlecht?

Ich bin 32 und das ist hau(p)tsächlich mittelmässig so. Ich danke Mamis Genen und einer öligen Haut für knitterfreie Augen, aber verfluche die Poren aus denen unaufhörlich kleine Plagegeister emporsteigen und manchmal kleine Narben hinterlassen. Und meine Denkerstirn macht böse Mimik zum guten Spiel. Ich habe eine Zornesfalte die so ernst ist, dass es einen ganzen geraden Pony brauchte, um meine Kollegen glauben zu lassen, ich sei nett.

Stellt sich die Frage: Warum finde ich es immer noch okay, ein paar Hunderter für meine Haare liegen zu lassen, aber nicht für meine Haut? Weil High-Tech-Kosmetik ist leider auch highly expensive.

Mein erster Termin für eine ästhetische Gesichtsbehandlung

Man pflegt ja so seine Vorurteile. In dem Fall pflegt das Vorurteil mich. Als ich an der Tür des Ästhetik Instituts Vistaline klingele, öffnet mir eine zierliche, freundliche Frau, der ich so gar kein Botox in der Stirn zutraue. «Was darf ich Ihnen anbieten? Kaffee, Wasser, Tee?». Die zierliche Frau entpuppt sich als Mirjeta Nesimi und die Fachfrau bei der ich per Mail meine erste JetPeel-Behandlung gebucht habe. (Später stellt sich heraus, dass wir beide gleich alt sind und Botox das einzige war, das ihr half  eine üble, bettlägerige Migräne los zu werden.)

Irgendwie hatte ich mir das in der Welt der unbegrenzten Verjüngungsmöglichkeiten anders vorgestellt. Mehr Pink und Plastik, metaphorisch gesprochen. Es ist alles ziemlich weiss und minimalistisch, wie beim Zahnarzt, ohne fragwürdigen Kunstgeschmack. Und es riecht hier sehr viel besser. Ein wenig erleichtert bin ich, als Mirjeta unser Anfangsgespräch unterbricht, weil sie rasch am Telefon eine Botox-Lieferung abwickeln muss.

Was ich für meine Haut bislang tue? Nicht viel. Waschen, cremen, hoffen, erzähle ich Mirjeta vom Ästhetischen Institut Vistaline, die mir die JetPeel-Methode am eigenen Leib näher bringen will. Weil ich finde, wer schön sein will, sieht besonders unnatürlich dabei aus, wenn er sich dafür all zu sehr anstrengt. Ich will so aussehen wie ich, einfach nur besser.

Quelle & Weiterlesen: http://www.femininleben.ch/beauty/beauty-trends/jetpeel-was-sie-ueber-die-neue-hautverjuengungsmethode-wissen-muessen-1828

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